Eine Lawine von rund 200 Metern Länge und 60 Metern Breite war am Mittwoch im Skigebiet von Les Diablerets niedergegangen und hatte eine grosse Suchaktion ausgelöst. Zeugen wollten beobachtet haben, dass zwei Skifahrer von den Lawinenmassen niedergerissen worden waren. Ein weiterer Zeuge hatte der Polizei dagegen gemeldet, er habe keine Skifahrer gesehen.

An der Suchaktion hatten sich rund 150 Personen, darunter elf Lawinenhundeführer, beteiligt. Zudem waren zwei Helikopter im Einsatz. Um zirka 20.30 Uhr am Mittwochabend wurde die Suchaktion schliesslich abgebrochen.

Wie die Kantonspolizei Waadt am Donnerstagmorgen mitteilte, sind sich die Retter inzwischen sicher, dass keine Menschen verschüttet worden sind. Es seien keine Vermisstmeldungen in der Skiregion eingegangen. Es werde deshalb nicht weiter gesucht.