Honduras

Kein Durchbruch bei Vermittlungen über Ausweg aus Krise in Honduras

Zelaya bei einer Pressekonferenz in der Brasilianischen Botschaft

Zelaya bei einer Pressekonferenz in der Brasilianischen Botschaft

Bei den Vermittlungen über einen Ausweg aus der Regierungskrise in Honduras ist vorerst kein Durchbruch erzielt worden. Eine Delegation der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verliess das Land bereits einen Tag nach dem Beginn der Verhandlungen wieder.

In einer Stellungnahme lobten die Vermittler jedoch die Bereitschaft beider Seiten zu direkten Gesprächen. Dies könne letztlich zu einer Lösung des Konflikts führen, hiess es darin.

Die OAS-Vermittlungsdelegation um Generalsekretär José Miguel Insulza forderte die Putschregierung von Roberto Micheletti auf, Menschen- und Bürgerrechte zu respektieren, um die Bedingungen für einen Dialog zu verbessern.

Die OAS hoffe, dass die Verhandlungen dazu führten, dass die demokratische Ordnung in Honduras wiederhergestellt werde und das Land wieder in die internationale Gemeinschaft integriert werden könne.

Die OAS-Mission ist der zweite internationale Vermittlungsversuch in Honduras, seitdem Präsident Manuel Zelaya Ende Juni gestürzt und ausser Landes gebracht worden war. Eine erste Vermittlungsrunde war im August ergebnislos zu Ende gegangen.

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