Corona-Schutz

Kein Begrüssungs-Fäustchen: Das sagt ein Arzt zur neuen BAG-Kampagne

Kein Begrüssungs-Fäustchen: Das sagt ein Arzt zur neuen BAG-Kampagne

«Wichtiger ist die Botschaft hinter der Kampagne»: Josef Widler, Präsident der Ärztegesellschaft Kanton Zürich.

Mit der «Ghetto-Faust», mit dem Ellenbogen oder mit den Füssen: Seit Händeschütteln zum Tabu geworden ist, haben sich verschiedene neue Begrüssungsarten entwickelt. Das BAG rät nun von allen Begrüssungen mit Berührung ab. Das sagt der Experte zum «Fäustchen».

Ob das «Fäustchen» wirklich so gefährlich ist, da ist sich Josef Widler, Präsident der Ärztegesellschaft Kanton Zürich, nicht sicher. «Die Fläche, mit der man sich dabei berührt ist meistens marginal.»

Aber darum geht es laut Widler auch nicht. «Wichtig ist die Botschaft dahinter, nämlich dass man auch bei der Begrüssung den Abstand wahrt. Abstand und Hygiene, das ist bei allem, was wir machen, das Wichtigste.»

Zu den Hygienemassnahmen gehöre auch, regelmässig die Hände zu desinfizieren oder zu waschen – vor allem, bevor man sich ins Gesicht fasst. «Und dann macht wahrscheinlich auch ein Fäustchen hie  und da nichts.» 

Die Plakate der neuesten BAG-Kampagne mit dem Slogan «Mach's einfach!»:

(smo)

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