Gottardo 2020

Kantone treiben Expo-Projekt am Gotthard voran

In der Landschaft im Gotthard-Gebiet soll Expo stattfinden (Archiv)

In der Landschaft im Gotthard-Gebiet soll Expo stattfinden (Archiv)

Das Projekt einer Landesausstellung im Raum Gotthard anlässlich der NEAT-Eröffnung nimmt konkrete Formen an. Die Kantone Tessin, Uri, Graubünden und Wallis wollen dem Bund bis im Herbst ein Konzept vorlegen. Das wurde in Andermatt/UR beschlossen.

Rund um das Projekt mit dem Titel "Gottardo 2020" herrsche ein politischer Konsens, teilte die Tessiner Staatskanzlei mit. Es bestehe ein klarer Wille, die Pläne zu konkretisieren.

Eine Arbeitsgruppe erhielt den Auftrag, innert drei Wochen eine Absichtserklärung für die Regierungen der vier Kantone sowie ein Organisationsschema auszuarbeiten.

Als Basis soll dazu das Konzept dienen, das ein Steuerungskomitee unter der Leitung von Marco Solari, dem Präsidenten von TicinoTurismo, im April 2009 vorgelegt hat.

Solari zeigte sich über das Ergebnis des Treffens erfreut. "Die Politik musste sprechen. Und sie hat gesprochen", sagte Solari auf Anfrage. Das Projekt scheine nun gut aufgegleist.

Das Konzept von "Gottardo 2020 - im Herzen der Alpen" sieht die Schaffung von vier thematischen Eingangstoren zum Gotthard-Raum vor. Diese sollen in Bellinzona, Luzern, Brig und Chur zu stehen kommen. In jedem Ort soll ein bestimmtes Thema präsentiert werden.

Spätestens im Oktober wollen die Kantone "Gottardo 2020" dem Bund schmackhaft machen. Die insgesamt siebte Landesausstellung seit 1883 wäre die erste, die in einem Berggebiet stattfinden würde.

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