Kanton
Kanton verlängert Massnahmen gegen zu hohe Feinstaubkonzentration

Der Regierungsrat hat die Verordnung, die das Vorgehen und die Massnahmen bei ausserordentlich hoher Feinstaubkonzentration regelt um zehn Jahre bis 2020 verlängert.

Drucken
Teilen
CO2.jpg

CO2.jpg

Der Regierungsrat hatte die Verordnung im Januar 2007 erlassen. Sie sollte bis Ende März 2010 gelten. Da eine Inversionslage mit erhöhten Feinstaubkonzentrationen nach wie vor nicht auszuschliessen ist, hat der Regierungsrat die Geltungsdauer der Verordnung jetzt um zehn Jahre verlängert.

Damit gilt im Aargau weiterhin das folgende Feinstaubregime: Beträgt die Konzentration das Anderthalbfache des Immissionsgrenzwertes von 50 Mikrogramm/m3, also 75 Mikrogramm/m3, wird die Bevölkerung über die aktuellen Werte informiert und zu freiwilligen Massnahmen aufgerufen.

Steigt die Konzentration auf über 100 Mikro-gramm/m3 und ist mit einer stabilen Wetterlage über mehrere Tage zu rechnen, kommt die Interventionsstufe 1 zum Einsatz: Sie umfasst ein Verbot für Zweitfeuerungen mit Feststoffen (Cheminées) sowie ein Feuerverbot im Freien.

Steigt die Konzentration auf über 150 Mikrogramm/m3, kann das das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) gezielt Betriebsverbote für dieselbetriebene Maschinen und Fahrzeuge mit besonders hohen Emissionen verfügen. Als weitere Massnahme kann das BVU auch Temporeduktionen anordnen. (rsn)

Aktuelle Nachrichten