Kanton Tessin verzichtet auf Verbot für gefährliche Hunde

Kein Verbot gefährlicher Hunde

Kein Verbot gefährlicher Hunde

Der Kanton Tessin verzichtet auf ein Verbot für potentiell gefährliche Hunde. Für dreissig Rassen muss jedoch künftig eine Bewilligung eingeholt werden. Zudem müssen die Halter dieser Hunde mehrtägige Kurse und einen Test absolvieren.

Staatsrätin Patrizia Pesenti (SP) bezeichnete diese Lösung in Bellinzona vor den Medien als Frucht des Dialogs mit den betroffenen Kreisen sowie des gesunden Menschenverstandes.

Das vor einem Jahr vom Tessiner Kantonsparlament verabschiedete Hundegesetz gibt dem Staatsrat zwar die Möglichkeit, bestimmte Rassen zu verbieten. Das fünfköpfige Gremium wollte jedoch nicht von dieser Option Gebrauch machen.

Somit kennen in der Schweiz nach Angaben der Tessiner Behörden nur die Kantone Genf, Freiburg, Zürich und Wallis Verbote für bestimmte Hunderassen.

In keinem anderen Kanton muss hingegen für so viele Rassen eine Bewilligung eingeholt werden wie im Tessin. Das kantonale Reglement tritt am 1. April 2009 in Kraft.

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