Kanton Solothurn

Der Maler- und Gipserunternehmerverband des Kantons Solothurn ist trotz Wirtschaftskrise guten Mutes in das Jahr 2009 gestartet. Nicht zuletzt, weil der Kanton und die Stadt Solothurn mit einigen Grossprojekten Arbeit schaffen werden.

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Der Liegenschaftsmarkt sollte stabil bleiben, und gut unterhaltene Immobilien seien auch weiterhin ein sicherer Wert. Man rechne gar mit noch mehr Investitionen bei Liegenschaften – dank der aktuellen Börsensituation und den tiefen Hypothekarzinsen.

Arbeit nicht unter Wert verkaufen

Der Markt im Baugewerbe ist mehr denn je hart umworben. Schwarzarbeit und Dumpinglöhne sind ein Dauerthema. Mit einem speziellen Onlineformular könnten solche Missstände nun noch einfacher gemeldet werden. Damit die Unternehmen ihre Arbeit nicht unter dem eigentlichen Wert verkaufen müssen, gilt es zu überzeugen. «Es liegt an uns, die Kunden von unserer Qualitätsarbeit zu überzeugen», erklärte Weder.

Stadt und Kanton investieren fleissig

Wie weit kann der Kanton das einheimische Gewerbe unterstützen? Regierungsrat Walter Straumann versicherte den Mitgliedern: «Wir haben für die kommenden zehn Jahre einiges auf dem Schlitten.» Wenn alle geplanten Bauprojekte realisiert werden können, würden bis 2020 Investitionen in der Höhe von 1 Milliarde getätigt. «Trotz der wirtschaftlich schlechten Lage sollen diese Projekte nicht zurückgestellt werden», so Straumann zuversichtlich.

Auch in der Stadt Solothurn wird gebaut. «Unter anderem das Stadttheater und das Naturmuseum erscheinen bald in neuem Glanz», sagte Stadtpräsident Kurt Fluri. «Und ich hoffe, dabei an den Gerüsten möglichst häufig Werbeplakate von Solothurner Unternehmen zu entdecken.» Ob dies ein Versprechen ist? Urs Weder jedenfalls machte die Vertreter der Politik darauf aufmerksam, die Vergabe der Bauaufträge in Zukunft besser zu überprüfen. (mz/wst)