An den Kanton Zürich sollen pro Jahr 4,4 Millionen Franken und an den Kanton Luzern 500'000 Franken fliessen. Landammann und Finanzdirektor Roland Brogli (CVP) sprach im Parlament von einer "pragmatischen und partnerschaftlichen Lösung".

Der Aargau habe ein gutes Verhandlungsergebnis erzielt. Mit dem Beitritt zur Vereinbarung seien aus der Sicht des Aargaus alle interkantonalen Ansprüche im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen abgegolten.

Im Grossen Rat war der Beitritt zur Vereinbarung unbestritten. Der Aargau dürfe nicht als Trittbrettfahrer gelten und das Geld für die Kunstschaffenden im Kanton werde nicht geschmälert, betonten die Befürworter.

Es sei ein "fairer Beitrag" an Zürich und Luzern. Bereits bisher würden viele Aargauer von den dortigen Kulturangeboten profitieren. Einzelvotanten aus den Reihen der SVP und der Grünen brachten Vorbehalte an, weil der Aargau kein Mitbestimmungrecht habe.

In Zürich soll das Geld aus dem Aargau in die Kulturangebote wie Opernhaus, Schauspielhaus und Tonhalle gehen und in Luzern vor allem ans Kultur- und Kongresszentrum (KKL).