Die zweite Säule binde gewaltige Mittel, die auf den Finanzmärkten angelegt werden müssten, schreibt die JUSO in einer Mitteilung. Dieses System sei krisenanfällig und zwinge die Bevölkerung, sich am Casino der Finanzspekulation zu beteiligen.

Die JUSO verlangt darum die Ablösung der Pensionskassen durch die AHV. Die minimale AHV-Rente soll schrittweise auf 4000 Franken erhöht werden. Die Mittel dazu kommen gemäss JUSO-Positionspapier aus höheren Lohnbeiträgen von Spitzenverdienern und einer Erbschaftssteuer.

Auch die dritte Säule soll verschwinden. Diese sei ein reines Steueroptimierungsinstrument für Reiche, schreibt die JUSO. Die Vorschläge sollen in die anstehende Debatte über die Reform der Altersvorsorge einfliessen.

Die JUSO-Delegierten haben ausserdem die Parolen für die Abstimmung vom 3. März 2013 beschlossen. Die Abzockerinitiative empfehlen sie mit 118 zu 1 Stimme zur Annahme. Zum Raumplanungsgesetz und zum Familienartikel sagten sie einstimmig Ja.