Hitzewelle
Juli 2015 ist bisher rund 5 Grad wärmer als normal – und es bleibt so

Der Juli hat bisher mit Temperaturen für Aufsehen gesorgt, die sonst eher im nördlichen Mittelmeerraum gemessen werden. So kletterte das Quecksilber im Juli in Zürich auf durchschnittlich 23,7 Grad.

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Die Hitzewelle verlangt nach Abkühlung: Der Juli 2015 war bisher rund 5 Grad wärmer als normal.
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Der Juli 2015 ist bisher 5 Grad wärmer als im langjährigen Schnitt.
Abkühlung und Spass im Vierwaldstättersee
Die andauernde Hitzewelle macht auch den Strassen zu schaffen.
Sogar Leitplanken bogen sich unter der enormen Hitze in der ersten Hälfte des Juli 2015.
Baden im Genfersee.
Abtauchen im Lago Maggiore.
Tausende waren am Wochenende auf den Schweizer Flüssen mit Gummibooten unterwegs.
Rumfläzen auf der Luftmatratze.
Auch böse Buben haben heiss: Schwinger Joel Wicki verschaft sich am Innerschweizer Schwing- und Älplerfest Abkühlung.
Auch am Thunersee hiess es: Liegen lang!
Malerisch: Die Stockhornkette spiegelt sich im Übeschisee.

Die Hitzewelle verlangt nach Abkühlung: Der Juli 2015 war bisher rund 5 Grad wärmer als normal.

Keystone

Der Juli sei damit bisher rund 5 Grad wärmer als im langjährigen Mittel, teilte der Wetterdienst MeteoNews am Montag mit. Zudem sei der Monat bisher auch deutlich zu trocken ausgefallen.

Dies schlägt sich in der aktuell erhöhten Waldbrandgefahr nieder. In mehreren Kantonen sind Feuerverbote in Kraft. Auch die Ozonbelastung dürfte laut MeteoNews bis Ende der Woche lokal wieder über den Grenzwert steigen.

Ein Ende der Hitze ist vorerst nicht in Sicht. Diese Woche bleibt es heiss. Auch die für Samstag vorausgesagten Gewitter dürften kaum nachhaltige Abkühlung bringen, wie MeteoNews schreibt. Zu Beginn der nächsten Woche zeichne sich dann schon eine nächste Hitzewelle ab.

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