Zuger

Jolanda Spiess-Hegglin stellt neue Beweisanträge

Jolanda Spiess-Hegglin.

Jolanda Spiess-Hegglin.

Die Untersuchungsbehörden des Kantons Zug wollten die Ermittlungen zur Zuger Affäre rund um die Ereignisse der Landammann-Feier vom Dezember 2014 eigentlich einstellen. Doch der Anwalt von Jolanda Spiess-Hegglin hat nun neue Beweisanträge eingereicht.

Vor einer Woche legte Jolanda Spiess-Hegglin (34) im SonntagsBlick offen, dass sie wegen eines medizinischen Problems keinen spontanen, positiv erlebten Sex haben kann. Ursache ist eine Gebärmuttersenkung. Damit hat sie die Vorfälle rund um die Zuger Landammann-Feier vom 21. Dezember 2014 nochmals in ein neues Licht gerückt.

Derweil wollten die Untersuchungsbehörden die Untersuchung zum Fall eigentlich einstellen. Beide Parteien hätten noch eine Woche Zeit, um allfällige neue Beweisanträge zu stellen, hiess es vor einer Woche.

Gemäss SonntagsBlick-Recherchen hat der Anwalt von Spiess-Hegglin die Zeit genutzt – und fristgerecht mehrere Anträge eingereicht. Äussern will sie sich dazu nicht. «Aus Rücksicht auf die gegnerische Seite und die noch laufende Untersuchung», sagt Spiess-Hegglin.

Auch die Zuger Strafverfolgungsbehörden wollen sich dazu nicht äussern. «Wir informieren wieder, sobald die Sache definitiv abgeschlossen ist», sagt Sprecher Marcel Schlatter.

Fakt ist: Mit diesen Anträgen dürfte sich die Untersuchung noch einige Wochen oder sogar Monate hinziehen. Bislang wurden laut Schlatter rund 20 Zeugen einvernommen.

(23.8.2015)

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