Joe Merki im Interview

Joe Merki im Interview

Joe Merki kandidiert als Mitglied der SVP für das Amt des Gemeindeammanns in Würenlingen. Er hat schriftlich zu den Fragen der AZ Stellung genommen.

Joe Merki: Es liegt mir fern, alles Bisherige infrage stellen und ändern zu wollen. Was keineswegs heissen soll, dass ich nicht bereit bin, festgefahrene Pfade zu verlassen und neue beziehungsweise andere Wege zu gehen. Die Förderung von Gewerbe und Industrie liegt mir am Herzen, können doch damit Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden, was auch für die Lehrstellen gilt. Die Bautätigkeit hat sich nach der Nachfrage zu richten, wobei die Ansiedeung von Familien mit Kindern gefördert werden muss - zur Stärkung unserer Schule. Kein unkontrolliertes Wachstum.

Wie beurteilen Sie Ihren Führungsstil?

Merki: Schlank, effizient, kostenbewusst, mit einem offenen Ohr für die Anliegen der Bevölkerung.

Wie sieht der Schulstandort Würenlingen in Zukunft aus?

Merki: Der Schulstandort Würenlingen muss zwingend und auf allen Stufen erhalten und gefördert werden. Dazu braucht es natürlich Veränderungen, wobei Kosten und Nutzen sehr genau abgeklärt werden müssen. Das einfachste Rezept wären natürlich mehr Kinder.

Zur Diskussion steht der Bau eines Holz-Heizkraftwerks? Befürworten Sie das Vorhaben?

Merki: Dazu äussere ich mich als Mitglied einer Kollegialbehörde nicht, zumal es sich um ein laufendes Verfahren handelt.

Wie beurteilen Sie Ihren Gegenkandidaten André Zoppi?

Merki: Es liegt nicht an mir, meinen Ratskollegen zu beurteilen, das überlasse ich den Stimmbürgern.
Wieso soll ein Stimmberechtigter

Ihnen die Stimme geben?

Merki: Als Ortsbürger bin ich mit unserem Dorf verwurzelt und kenne Land und Leute, aber auch die Probleme, die gelöst werden müssen. Ich werde meine Kraft für ein attraktives Dorf zum Wohle der Bevölkerung einsetzen. Um meine Unabhängigkeit als Bau- und Immobilienunternehmer zu beweisen, verzichte ich freiwillig auf Aufträge von der Gemeinde. Gerechtigkeit und Gleichbehandlung sind für mich keine leeren Worte. Für mich spricht auch mein ausgeprägtes Kostenbewusstsein, die Beharrlichkeit, wenn es um Anliegen der Allgemeinheit geht. Als im Dorf arbeitender und lebender selbstständiger Unternehmer bin ich bereit und in der Lage, mindestens 40 Prozent meiner Arbeitszeit der Funktion als Gemeindeammann zu widmen. Ich bin mehr oder weniger jederzeit erreichbar und einsatzbereit, wenn es die Not erfordert. Ich bin es gewohnt zu kämpfen und mich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen.

Würenlingen ist bekannt für den Wein und die Fasnacht: Was sagt Ihnen eher zu?

Merki: Die Fasnacht kann ich nur sechs Tage im Jahr geniessen. Sie ist für mich als aktiver Fasnächtler eine durchaus willkommene Abwechslung. Der Wein ist für mich ein Stück Lebenselixier, ich geniesse ihn. (az)

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