Rüslerstrasse

Jetzt wird endlich zur Tat geschritten!

Die Sanierung der Rüslerstrasse in Staretschwil ist für die Anwohner mit Unannehmlichkeiten verbunden.

Staretschwil

Die Sanierung der Rüslerstrasse in Staretschwil ist für die Anwohner mit Unannehmlichkeiten verbunden.

Anwohner haben sich über die Sanierung der Rüslerstrasse in Staretschwil informieren lassen.

Peter Riner

Beinahe symbolträchtig haben sich am Samstagmorgen die leichten Nebelschwaden am Treffpunkt zur Information über das Sanierungsprojekt allmählich verzogen. Für Gemeindeammann Hano Schaerer nach der eher mühevollen Vorgeschichte ein positives Zeichen.

Die Sanierung der Rüslerstrasse ab Schulhaus Staretschwil bis hinauf zur Baugebietsgrenze ist eine grössere Kiste, steht doch für das Vorhaben ein Gesamtkredit von gut 5 Millionen Franken zur Verfügung. Das Projekt ist aufgeteilt worden in zwei je mehrere hundert Meter lange Lose. Los 1 umfasst den Strassenperimeter vom Schulhaus Staretschwil bis zur Einmündung der Luxmattenstrasse, Los 2 den Abschnitt Luxmattenstrasse bis zur Baugebietsgrenze.

Es ist aber nicht nur der Strassenkörper, der einer umfassenden Sanierung bedarf. Erneuerungsbedürftig sind auch verschiedene Werkleitungen. Ausserdem nutzt man die Gelegenheit, die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser zu verbessern. Zu erneuern sind auch Kanalisationsteilstücke. Von der Luxmattenstrasse bis zum Altbergweg ist zudem eine neue Sauberwasserleitung für die Siedlungsentwässerung vorgesehen. Sie bildet die Ba-sis, um langfristig vom Misch- zum Trennsystem wechseln zu können.

Für einen Grossteil der Einwohner in Staretschwil ist die Erneuerung der Rüslerstrasse, der eine wichtige Funktion als Sammelstrasse zufällt, mit grösseren Unannehmlichkeiten verbunden. Die Projekt- und Bauleiter der beiden Lose, Corrado Minikus und Stephane Huguenin, aber auch Bauverwalter Bernhard Haller baten bei der Info-Veranstaltung denn auch um Verständnis bei der Bevölkerung. Nur mit zeitweisen Teil- und Vollsperrungen von Strassenabschnitten kann das beauftragte Bauunternehmen, Birchmeier AG, Döttingen, den strengen Baufahrplan einhalten. Am 18. Mai 2009 fällt der Startschuss für das Los 2, am 2. Juni beginnen die Arbeiten am Los 1. Insgesamt rechnet man mit einem Jahr Bauzeit. Eine Informationstafel bei der Einmündung der Luxmattenstrasse in die Rüslerstrasse wird während der Bauzeit über Einschränkungen für den Verkehr Auskunft geben. Die Gemeinde wird regelmässig über Baufortschritt und Beeinträchtigungen in der «Bergpost» informieren. Bei Problemen während der Bauzeit sind die beiden Baupoliere Ansprechpartner für die Anstösser.

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