Per Facebook suchte der 19-jährige Marco Hauenstein Anfang dieses Jahres nach seiner Mutter, die im Februar 2000 spurlos aus ihrem Wohnort in Kleindöttingen verschwand. Ausgelöst durch diese Suchaktion stellte sich bald heraus, dass Gina Hauenstein nicht mehr lebt. Ihre sterblichen Überreste wurden bereits 2013 ennet der Grenze im Landkreis Waldshut gefunden.

Nun, da Gewissheit über ihren Verbleib herrscht, konzentriert sich Marco Hauenstein auf die Suche nach seinem Vater, wie «20 Minuten» berichtet. Eine Spur führte ins Tessin. Diese erwies sich jedoch als falsch. Der frühere Kollege von Gina Hauenstein ist nicht Marcos Vater. Das habe ein Vaterschaftstest ergeben.

Wo sind meine leiblichen Eltern?

Wo sind meine leiblichen Eltern?

Aufgewachsen in einer Pflegefamilie, sucht der 19-jährige Marco Hauenstein seine Eltern via Facebook. Warum er sie jetzt plötzlich finden will.

Auch ein Ex-Freund, den Marco Hauenstein in Kroatien ausmachen konnte, kommt nicht als leiblicher Vater in Frage. «Jedoch ist er die letzte Person, die meine Mutter lebend gesehen hat», sagte Marco Hauenstein gegenüber der Zeitung. Durch ihn erhofft er sich mehr Klarheit über die Umstände, die zum Verschwinden seiner Mutter führten.

Das mediale Echo seiner Suchaktion bewegt andere Menschen in ähnlicher Situation dazu, Marco Hauenstein um Rat zu fragen. So habe ein 17-jähriger Deutscher ihn gebeten, ihm bei der Suche nach dessen Vater zu helfen. Das will Hauenstein nun auch tun und dafür seine Kontakte nutzen. (cze)

So reagiert Marco Hauenstein auf den Knochenfund

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