Bilderberg-Konferenz

Italiener wollten sich zu Bilderbergern einschleichen

Zwei Italiener haben am Donnerstagnachmittag versucht, unerlaubt ins Tagungshotel der Bilderberg Konferenz in St. Moritz zu gelangen. Laut der italienischen Nachrichtenagentur ANSA soll es sich bei einem von ihnen um den Europaparlamentarier der Lega Nord Mario Borghezio gehandelt haben.

Die Kantonspolizei Graubünden bestätigte den Vorfall und die Nationalität der Männer, wie Polizeisprecher Thomas Hobi der Nachrichtenagentur SDA sagte. Aus Datenschutzgründen könne aber nichts über die Identität der beiden sagen.

Die italienischen Staatsbürger haben laut Hobi versucht, durch den offiziellen Eingang ins abgesperrte Tagungshotel «Suvretta House» zu gelangen. Sie kamen aber an der privaten Sicherheitsfirma Securitas nicht vorbei, welche die Zugangskontrollen durchführt.

Die Securitas zog daraufhin die Kantonspolizei bei, die auf dem Polizeiposten St. Moritz die Personalien der Männer überprüfte und ihnen daraufhin weiteren Zutritt ins «Suvretta House» untersagte.

Laut der Nachrichtenagentur ANSA sollen die Sicherheitsleute des «Suvretta House» Borghezio so hart angefasst haben, dass er aus der Nase zu bluten begann. Er werde eine Strafanzeige einreichen, wird Borghezio zittiert.

Die Kantonspolizei äusserst sich zu den Anschuldigungen an die Adresse der Securitas nicht. «Wir kommentieren die Arbeit privater Sicherheitsdienste nie», sagte Polizeisprecher Hobi. Von der Securitas war am späten Donnerstagabend niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

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