Ausländerstatistik 2008

Italiener, Deutsche und Portugiesen bleiben an der Spitze

Die meisten Ausländer leben in Genf

Die meisten Ausländer leben in Genf

Italiener, Deutsche und Portugiesen haben auch 2008 die grössten Gruppen der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz gestellt. Insgesamt lebten in der Schweiz 1 638 949 Ausländer und Ausländerinnen, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gewachsen ist vor allem die Kommune der ständig in der Schweiz lebenden Deutschen und zwar um 31 463 Personen, wie der Ausländerstatistik 2008 des Bundesamtes für Migration zu entnehmen ist. Danach folgt mit 13 844 Personen Portugal. An dritter Stelle steht Frankreich mit 8163 neu Zugewanderten.

Obwohl Italien mit 5081 Personen erst an vierter Stelle steht, stellt das südliche Nachbarland mit 17,7 Prozent (2007: 18,4 Prozent) nach wie vor den grössten Anteil der ausländischen Bevölkerung in der Schweiz. Aufgeschlossen haben die Deutschen mit 14,2 Prozent (12,9) und die Portugiesen mit 12 Prozent (11,6).

Die meisten Ausländer leben im Kanton Genf (35,1 Prozent), die wenigsten im Kanton Uri (9,1 Prozent). Eingebürgert wurden im vergangenen Jahr insgesamt 45 305 Personen. Serben machten mit einem Fünftel den grössten Anteil aus, gefolgt von Italienern (11,2 Prozent) und Deutschen (6,7 Prozent).

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