Zuwanderungsinitiative
Ist das nicht etwas spät? Widmer-Schlumpf hört sich Sorgen der Tessiner an

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf reist am Dienstag in den Kanton Tessin, wo sie sich mit der Kantonsregierung über die Probleme des Grenzkantons im Verhältnis zu Italien austauscht.

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Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf reist am Dienstag ins Tessin, um sich die Sorgen der Einheimischen anzuhören (Archiv).

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf reist am Dienstag ins Tessin, um sich die Sorgen der Einheimischen anzuhören (Archiv).

Keystone

Begleitet wird die Finanzministerin von Staatssekretär Jacques de Watteville, dem Leiter des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen.

Beim Treffen sollen verschiedene Anliegen, mit denen der Kanton Tessin in jüngster Zeit bei den Bundesbehörden vorstellig geworden ist, zur Sprache kommen, wie das Eidgenössische Finanzdepartement am Montag mitteilte.

Es geht um die italienischen Grenzgänger und deren Besteuerung. Dieses Thema ist auch Gegenstand der laufenden finanz- und fiskalpolitischen Gespräche mit Italien.

Weiter ist vorgesehen, die von Italien gegen schweizerische Unternehmen verhängten schwarzen Listen und deren Auswirkungen auf die Tessiner Volkswirtschaft zu besprechen.

Einen weiteren Diskussionsschwerpunkt bildet das italienische Selbstanzeigeprogramm, das ebenfalls Gegenstand der laufenden Gespräche mit Italien ist.