Beschwerde

Islamischer Zentralrat will Konferenz vor Bundesgericht durchboxen

IZRS-Präsident Nicolas Blancho an der Jahreskonferenz in Fribourg vor zwei Jahren.

IZRS-Präsident Nicolas Blancho an der Jahreskonferenz in Fribourg vor zwei Jahren.

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) darf seine Jahreskonferenz weiterhin nicht im Forum Freiburg abhalten. Das Freiburger Kantonsgericht hat eine superprovisorische Beschwerde abgelehnt. Nun zieht der IZRS den Fall vor Bundesgericht.

Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) darf seine Jahreskonferenz weiterhin nicht im Forum Freiburg abhalten. Das Freiburger Kantonsgericht hat eine superprovisorische Beschwerde abgelehnt. Nun zieht der IZRS den Fall vor Bundesgericht.

Die Beschwerde sei seit Montag vor den Bundesrichtern hängig, heisst es in einer Mitteilung. Publik gemacht hatte die jüngste Wende das Internetportal NZZ online. Weiterhin hängig ist beim Freiburger Kantonsgericht die Beschwerde im Hauptverfahren.

Trotz des richterlichen Entscheides hält der IZRS unvermindert an Veranstaltungsort und Datum fest. Die ersten ausländischen Referenten würden ab Mittwoch in der Schweiz eintreffen, schreibt der Zentralrat.

Allerdings dürften die Erfolgsaussichten in Lausanne gering sein. So schreibt der Freiburger Richter zum abschlägigen Entscheid: "Vorsorgliche Massnahmen müssen insbesondere dann unterbleiben, wenn das Begehren in der Hauptsache als aussichtslos erscheint."

Der IZRS wollte seine Jahreskonferenz am 29. November im Forum Freiburg in Granges-Paccot FR abhalten. Thema sollte die Hidschra sein, die den Beginn der islamischen Zeitrechnung markiert. 2012 hatte die Jahreskonferenz des IZRS bereits einmal im Forum Freiburg stattgefunden.

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