Rauchverbot
Initiative gegen das Rauchverbot startet im Januar

Ab 1. Mai 2010 darf in praktisch allen Schweizer Restaurants nicht mehr geraucht werden. Dagegen läuft eine von 37 Wirten und der Jungen SVP gegründete Interessengemeinschaft (IG) Freie Schweizer Wirte Sturm.

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Rauchverbot stösst bei Wirten auf wenig Verständnis

Rauchverbot stösst bei Wirten auf wenig Verständnis

Keystone

Sie will, dass jeder Wirt selber entscheiden kann, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht. Eine entsprechende eidgenössische Volksinitiative wird die IG im Januar lancieren. «Der Text ist fertig ausformuliert», sagt Präsident David Herzig gegenüber der Zeitung «Sonntag.» «Wir reichen ihn nächste Woche der Bundeskanzlei zur Vorprüfung ein.»

Gemäss dem Initiativtext soll über Rauchverbote in Innenräumen einzig der Eigentümer befinden können. Das gilt namentlich für Restaurants und Hotels, aber auch für Schulen, Sporthallen, Discos und Kinos sowie für Bahnhöfe, Züge, Trams und Busse. Orte, an denen geraucht werden darf, müssen entsprechend beschildert werden.

Unterstützt wird die Initiative vom Schweizer Cafetier-Verband und dem Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Discotheken. Die beiden grössten Branchenverbände Gastrosuisse und Hotelleriesuisse tragen die Initiative hingegen nicht mit.

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