Zugunglück im Waadtland
In den Trümmern wird noch ein Passagier vermutet

Die zwei Regionalzüge, die am Montag in Granges-près-Marnand zusammen stiessen, werden geborgen. In den Trümmern könnte sich aber noch ein Passagier befinden, wird vermutet.

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Die Bergung der beiden Züge läuft. Noch immer ist aber unklar, ob die Arbeiter in den Trümmern auf einen Passagier stossen könnten. Jean-Christoph Sauterel, Sprecher der Kantonspolizei Waadt, sagte am Dienstag vor den Medien, dass sich noch immer ein Passagier in den Trümmern befinden könnte.

Noch drei Verletzte im Spital

Nach dem Zugsunfall bei Granges-près-Marnand VD wurden 25 Personen ins Spital eingeliefert. Der Grossteil der Verletzten konnte das Spital inzwischen wieder verlassen. Noch drei Personen befinden sich in Spitalpflege. Es handelt sich um zwei Erwachsene und ein Kind.

Sie befinden sich ausser Lebensgefahr, wie Sauterel sagte. Es handle sich um eine aussergewöhnliche Situation.

Der Zug, in dem sich der verstorbene Lokführer befand, wurde durch den heftigen Aufprall zusammengedrückt und um acht Meter verkürzt. Man könne derzeit nicht ausschliessen, dass sich noch ein Passagier darin befinde. Der Wagen wird nun ins SBB-Werk in Yverdon gebracht und auseinander genommen, um Klarheit zu schaffen. (sda/nch)

Zugunglück fordert ein Todesopfer und 26 Verletzte
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Keystone