Statistik
In Basel-Stadt, im Jura und im Tessin leben die meisten Hundertjährigen

Ende 2018 lebten in der Schweiz gut 1500 Personen, die hundert Jahre alt oder älter waren. Im Jahr 2000 waren es noch halb so viele gewesen, wie neue Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen.

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In der Schweiz lebten Ende 2018 rund 1500 Personen, die älter als Hundert Jahre sind. (Symbolbild)

In der Schweiz lebten Ende 2018 rund 1500 Personen, die älter als Hundert Jahre sind. (Symbolbild)

Severin Bigler

(agl) 80 Prozent der total 1572 Über-Hundertjährigen sind demnach Frauen, wie das Bundesamt für Statistik auf einer am Montag neu aufgeschalteten Website schreibt, welche die Entwicklung der ältesten Altersklasse darstellt. Ende 2018 war die älteste Person in der Schweiz gemäss BFS-Daten 110 Jahre alt.

2018 lebten in der Schweiz somit 18 Hundertjährige und Ältere auf 100'000 Einwohner. In den Kantonen Basel-Stadt, Jura und Tessin ist diese Quote deutlich höher, während es in den Kantonen Obwalden und Aargau verhältnismässig wenige Hundertjährige oder Ältere gibt.

Im europaweiten Vergleich liegt die Schweiz übrigens im Mittelfeld, unter anderem mit Deutschland, Ungarn und Dänemark. Die höchste Quote verzeichnet Griechenland – mit 87 Hundertjährigen und Älteren pro 100'000 Einwohner. Während Estland mit 10 Hundertjährigen und Älteren am Ende der Tabelle steht.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung dieses Textes hiess es, europaweit lebten die meisten älteren Menschen in Albanien. Das BFS hat die Angaben später jedoch korrigiert, weil die von Eurostat publizierten und für den Vergleich verwendeten Zahlen bereits Personen ab 85 Jahren einschliessen.