USA - Schweiz

Immer mehr Kleinkaliber- und leichte Waffen auf dem Weltmarkt

Gewehre gehören zu leichten Waffen

Gewehre gehören zu leichten Waffen

Der weltweite Handel mit Kleinkaliber- und leichten Waffen hat in den vergangenen Jahren markant zugelegt. Die Nachfrage in den USA sei dabei treibender Motor, hält der Jahresbericht von «small arms survey» fest. Die Schweiz erhielt darin Lob für ihre Transparenz.

Im untersuchten Zeitraum von 2000 bis 2006 sei der legale Handel mit Kleinkaliber- und leichten Waffen sowie Ersatzteilen, Zubehör und Munition um 28 Prozent oder 653 Mio. Dollar gewachsen. Dies geht aus dem Jahresbericht des Forschungsprojekts "small arms survey" des Instituts für internationale Studien in Genf hervor.

Die Nachfrage nach Pistolen, Revolver, Sportgewehre und Kleinkalibermunition war in den USA im Jahr 2006 am grössten. Bei den grössten Importeuren lagen Frankreich, Japan, Kanada und Südkorea auf den folgenden Rängen.

Die USA lagen auch beim Export an erster Stelle, gefolgt von Italien, Deutschland, Brasilien und Österreich. Das Gesamtvolumen des Welthandels mit diesen Waffen wird auf mindestens vier Milliarden Dollar geschätzt.

Zu Kleinkaliber- und leichten Waffen gehört alles von Pistolen über Maschinengewehre bis tragbare Flug- und Panzerabwehrkanonen.

Die Schweiz findet im Jahresbericht lobende Erwähnung. Sie habe als Exporteur die grösste Transparenz. Hinter der Schweiz platzierten sich Grossbritannien und Deutschland.

Die Untersuchung stützt sich auf Angaben von Zoll- und anderen Behörden aus 53 Ländern.

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