Schweiz

Im August stellten 17 Prozent weniger Menschen ein Asylgesuch in der Schweiz als im Vorjahr

Das Bundesasylzentrum in Zürich.

Das Bundesasylzentrum in Zürich.

Im August wurden in der Schweiz 975 Asylgesuche eingereicht. Das sind rund 17 Prozent weniger als im August 2019. Derweil haben 322 Personen die Schweiz verlassen oder wurden rückgeführt.

(agl) Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erledigte im Augst insgesamt 1247 Asylgesuche in erster Instanz, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. 422 Personen erhielten Asyl, 336 wurden vorläufig aufgenommen. Bei weiteren 220 Gesuchen fällte das SEM einen Nichteintretensentscheid. Die meisten eingereichten Gesuche stammten gemäss der Mittelung von Menschen aus Afghanistan, insgesamt waren es 177. Zudem kamen 162 Gesuche von Eritreern und 151 von Menschen aus der Türkei.

Im Rahmen eines Resettlement-Programms beschloss der Bundesrat für die Jahre 2020 und 2021 die Aufnahme von bis zu 1600 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen. Nachdem die Einreisen aufgrund der Coronapandemie sistiert waren, wurden nach der Wiederaufnahme im August vier Gruppen mit insgesamt 113 Personen aufgenommen, wie es in der Mitteilung des SEM heisst. Zudem habe die Schweiz Ende August acht unbegleitete minderjährige Asylsuchende aufgenommen, die aus Internierungslagern in Libyen evakuiert wurden.

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