Es handle sich um das grösste Programm des IKRK und des Pakistanischen Roten Halbmonds seit dem Beginn der Kämpfe in diesem Teil des Landes, teilte das IKRK mit.

"Wir leisten seit Ende Mai Nothilfe, aber jetzt geht es uns prioritär darum, den Familien in der Provinz Malakand zu helfen, sich möglichst bald wieder selber zu versorgen", wird Pascal Cuttat, Leiter der IKRK-Delegation in Pakistan in der Mitteilung zitiert. Die Organisation geht davon aus, dass dies im nächsten Mai für die meisten Familien der Fall sein wird.

Die Organisation würde das Programm gern auf das Swat-Tal ausdehnen. "Dazu sind wir aber derzeit nicht in der Lage", erklärt Muhammad Sheikh Ali, Leiter des IKRK-Programms für wirtschaftliche Sicherheit in Pakistan. "Eine Unterstützung in diesem Ausmass erfordert eine direkte Überwachung, und augenblicklich haben wir noch nicht die Gewähr, dass wir ständig den erforderlichen Zugang haben."

Die Wirtschaft in diesem Teil des Landes wurde Anfang des Jahres durch monatelange heftige Kämpfe zerstört. Mehr als zwei Millionen Menschen mussten fliehen.