Die türkische Armee versuche gemeinsam mit dschihadistisch-terroristischen Milizen, die demokratische Selbstverwaltung in der mehrheitlich kurdisch besiedelten Region Afrin zu zerschlagen, hiess es in einem Demo-Aufruf. Der Westen schaue dem völkerrechtswidrigen Einmarsch tatenlos zu.

Auf dem Bundesplatz wurden unter anderem Fahnen der Kurdenmiliz YPG und der marxistisch-leninistischen Partei MLKP geschwenkt. "Selbstverteidigung heisst Leben" war auf einem Transparent zu lesen.

Beim Umzug durch die Innenstadt hatten Demonstranten schwarze Rauchpetarden gezündet. Der öffentliche Verkehr war kurzzeitig eingeschränkt.