Buttwil

«Hüsli» bleibt Kindern erhalten

Das «Chnuschperhüsli» wird weiter der Spielgruppe zur Verfügung stehen. (es)

Chnuschperhüsli Buttwil

Das «Chnuschperhüsli» wird weiter der Spielgruppe zur Verfügung stehen. (es)

Die Buttwiler Spielgruppe kann im «Chnuschperhüsli» bleiben. Der Gemeinderat hat mit Sibylle Gysel aus Obfelden einen entsprechenden Vertrag gemacht. Für Asylanten zeichnet sich eine andere Lösung ab.

Die Spielgruppe ist in der früheren Asylantenbaracke untergebracht, welche von der Gemeinde 2005 «auf Zusehen» hin zur Verfügung gestellt wurde. Die Asylantenbaracke war für die Spielgruppe kostenlos, und auch die jährlichen Wasser- und Abwassergebühren waren erlassen worden. Nun muss die Gemeinde wieder Asylanten aufnehmen.

Im März hat die Spielgruppenleiterin, Sibylle Gysel, Obfelden, den Gemeinderat ersucht, ihr einen Mietvertrag für das «Chnuschperhüsli» zu unterbreiten. Gleichzeitig ist ein monatlicher Mietzins von 350 Franken zugesichert worden. Der Gemeinderat hat das eingereichte Gesuch geprüft und entschieden, das «Chnuschperhüsli» Sibylle Gysel zu vermieten, obwohl Raumbedarf für Asylanten besteht.

Einerseits erachtet er die Spielgruppenleiterin als verlässliche Mieterin und andererseits bestehen zurzeit Abklärungen mit einem Grundeigentümer, welcher allenfalls bereit ist, seinen Hausteil nach der notwendigen Sanierung der Gemeinde für die Unterbringung von Asylsuchenden zu vermieten. Der Gemeinderat ist froh über diese gefundene Lösung, welche vor allem den spielenden Kindern mit der Spielgruppenleiterin dient.

Gemäss Gestz kann Buttwil verpflichtet werden, bis zu 27 Asylsuchende aufzunehmen oder dafür den Ersatzbeitrag zu leisten, was sich auf mehrere 10 000 Franken pro Jahr belaufen würde. (az)

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