Schweiz

«Hohes Risiko»: Nach Coronalockerungen  warnt Bund vor der Schweinepest

Für Wildschweine – aber auch für Mastschweize – endet die Schweinepest fast immer tödlich. (Symbolbild)

Für Wildschweine – aber auch für Mastschweize – endet die Schweinepest fast immer tödlich. (Symbolbild)

Die Afrikanische Schweinepest verbreitete sich derzeit speziell schnell in Osteuropa und Russland. Um die Krankheit nicht in die Schweiz einzuschleppen, warnt der Bund davor, Schweineprodukte heimzubringen.

(sku) Wer in osteuropäische Länder oder Russland reist, soll keine Schweinefleischprodukte heimbringen. Dies schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Dienstag in einer Mitteilung. Grund dafür sei die sich ausbreitende Afrikanische Schweinepest (ASP). Diese ist für Menschen zwar ungefährlich, endet für Haus- und Wildschweine aber fast immer tödlich. Weil Reisen wegen der Coronalockerungen nun wieder zunehmen, sei auch das Risiko hoch, dass die Krankheit in die Schweiz eingeschleppt werde.

Tritt die Krankheit bei Tieren hierzulande auf, müssen gemäss Mitteilung drastische Bekämpfungsmassnahmen ergriffen und die gesamten betroffenen Bestände ausgemerzt werden. Weil das Virus auch in Fleisch und in Wurstwaren von infizierten Tieren vorkomme, spiele es eine wichtige Rolle, auf die Einfuhr von Lebensmitteln mit Schweine- oder Wildschweinfleisch aus den betroffenen Ländern zu verzichten. So könne ausgeschlossen werden, dass heimische Wild- oder Hausschweine mit Schweinepest verseuchte Abfälle fressen würden.

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