Schönes Herbstwetter

Hochdruckzone beschert der Schweiz einen verlängerten Sommer

Noch ist es für viele warm genug für einen Sprung ins Wasser (Symbolbild)

Noch ist es für viele warm genug für einen Sprung ins Wasser (Symbolbild)

Zum Start des astronomischen Herbstes herrschen in der Schweiz beinahe sommerliche Temperaturen. Am Sonntag war es verbreitet über 22 Grad warm. Die höchsten Temperaturen wurden mit 24,4 Grad in Sitten VS gemessen.

Das schöne Herbstwetter veranlasste verschiedene Freibäder, das Saisonende um einige Tage hinauszuschieben. Im Zürcher Seebad Utoquai genossen am Samstag rund 1300 Personen das strahlende Wetter, wie Betriebsleiter Roger Hermann auf Anfrage sagte. "Wir bekommen viele positive Rückmeldungen. Die Verlängerung hat sich gelohnt." Das Bad schliesst seine Tore erst am kommenden Sonntag.

Auch im Berner Marzilibad wird noch bis spätestens 2. Oktober ein reduzierter Betrieb aufrechterhalten. Die Zahl der Badegäste, die sich ein letztes Mal in die 17,6 Grad warme Aare stürzen wollten, hielt sich gemäss den Betreibern aber in Grenzen.

Stabile Wetterlage erwartet

Eine Hochdruckzelle, die warme Luft aus den Subtropen in die Schweiz bringt, ist gemäss Daniel Gerstgrasser von MeteoSchweiz verantwortlich dafür, dass der Sommer in die Verlängerung geht. Das Hoch befinde sich erst im Aufbau. In den nächsten Tagen dürften die Temperaturen deshalb insbesondere in den Bergen weiter steigen.

In der kommenden Tagen stellt sich laut einer Mitteilung von SF Meteo eine sogenannte "Omegalage" ein - eine der stabilsten Wetterlagen überhaupt. Abgesehen von vereinzelten Nebelfeldern ist deshalb zumindest bis zum Wochenende mit weiteren sonnigen Herbsttagen und Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad zu rechnen.

Laut Gerstgrasser sind die Werte für diese Zeit zwar "höher als normal", von Rekordtemperaturen könne aber nicht gesprochen werden. 2009 sei das Thermometer im September im Flachland gar über die 30-Grad-Marke geklettert - dies allerdings bereits zu Beginn des Monats.

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