Wikileaks
Hillary Clinton traf Micheline Calmy-Rey

Im az-Interview berichtet US-Botschafter Donald S. Beyer, wo Hillary Clinton mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey über die Wikileaks- Enthüllungen sprach.

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Keystone

Weil die Enthüllungsplattform Wikileaks täglich neue Geheim-Depeschen aus amerikanischen Botschaften ins Internet stellt, muss US-Aussenministerin Hillary Clinton weltweit Wogen glätten. Erst jetzt wird bekannt: Bei einem bilateralen Treffen mit Bundesrätin Micheline Calmy-Rey vergangene Woche sprach die US-Aussenministerin auch das Thema Wikileaks an und versicherte sie der guten Beziehungen zwischen den USA und der Schweiz.

Das Treffen fand am Rande des Gipfels der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) vergangene Woche in der kasachischen Hauptstadt Astana statt, so US-Botschafter Donald S. Beyer im Interview mit der az. Beyer erklärt weiter, dass weder die amerikanische Vertretung in Bern noch die US-Mission in Genf Druck auf die Postfinance ausgeübt habe, bevor diese gestern das Konto von Wikileaks-Gründer Julian Assange kündigte. (cbk)

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