Schweiz

Hilfe für das Gewerbe: Gemeinden sollen Renovationen von Schulen vorziehen

Renovationen an Schulgebäuden, die zurzeit oft leer stehen, könnten vorgezogen werden.

Renovationen an Schulgebäuden, die zurzeit oft leer stehen, könnten vorgezogen werden.

Der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden machte einen Vorschlag, der den lokalen Kleinbetrieben in der Corona-Krise helfen soll. Der Schweizer Gemeindeverband empfiehlt die Idee nun schweizweit zur Nachahmung.

(agl) Viele handwerkliche Kleinbetriebe stünden zurzeit vor grossen Schwierigkeiten, schreibt der Schweizer Gewerbeverband (SGV) in seinem am Mittwoch veröffentlichten Newsletter. «Sie können zwar aktuell noch arbeiten, doch stellt sich die Frage, wie lange die Aufträge noch ausreichen.» Der SGV unterstütze daher eine Aktion des Vereins Basellandschaftlicher Gemeinden. Dieser schlägt vor, dass Renovationsarbeiten in den derzeit leerstehenden Schulhäusern und Kindergärten vorgezogen werden.

Um bei den gesunden Kleinbetrieben Liquiditätsengpässe zu verhindern, brauche es neue Ideen, schrieb der Verein Basellandschaftlicher Gemeinden in einem Brief. Adressiert war dieser an die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten im Kanton.

Die Idee, Renovationen vorzuziehen, stammt von der Baselbieter Nationalrätin und Malermeisterin Sandra Sollberger (SVP). «Überprüfen Sie doch, ob für den Sommer vorgesehene oder sogar erst nächstes Jahr anstehende Arbeiten in den Schulgebäuden und weiteren Gemeindegebäuden nicht sofort ausgelöst werden könnten», appelliert der Verein an die Mitglieder. Für die Betriebe könne dies überlebenswichtig sein.

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