Wie MeteoNews mitteilt, hält die derzeitige Hitzewelle bereits 10 Tage an. In den Regionen Basel, Zürich und Aarau sind es sogar 11 Tage am Stück mit täglich 30 Grad und mehr. In Locarno-Monti auf der Alpensüdseite wurden bisher gar 18 Hitzetage in Folge verzeichnet.

Beidseits der Alpen ist dies eine der intensivsten und vor allem eine der längeren Hitzewellen seit Messbeginn. In der Deutschschweiz waren nur die Hitzewelle vom Hitzesommer 2003 im August sowie die Hitzewelle im Jahr 1947 noch intensiver (höhere Mittel der Tageshöchsttemperaturen). In der Westschweiz brachte der Juli 2015 zudem noch eine extreme Hitzewelle, die intensiver warm als die derzeitige.

Heute Gewitter möglich

Im Vorfeld einer Kaltfront, die sich von Westen bzw. Nordwesten her nähert, können heute nach einem recht sonnigen Tag mit Temperaturen von 30 bis lokal 34 Grad bereits erste kräftige Gewitter auftreten. Lokal ist mit heftigen Entwicklungen zu rechnen, Starkregen, Sturmböen und auch Hagel sind dabei mögliche Begleiterscheinungen dieser Gewitter. Im Verlauf des Nachmittags frischt zudem noch der West- bis Südwestwind kräftig auf, und dürfte im Flachland Böen um 50 bis 70 Kilometer pro Stunde bringen, insbesondere an exponierten und etwas erhöhten Lagen sind durchaus auch Sturmböen möglich (75 Kilometer pro Stunde und mehr).

In der Nacht auf Freitag folgen mit einer Kaltfront weitere Niederschläge, die teils auch gewittrig ausfallen können. Somit erfolgt endlich die lang herbeigesehnte Abkühlung. Die Niederschlagsmengen dürften sich im Flachland jedoch auf nur etwa 3 bis 10 Liter Regen pro Quadratmeter belaufen, entlang der Alpen können durchaus 20 bis lokal 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Die anhaltende Trockenheit in der Schweiz wird dies aber nur bedingt lindern.

Am Freitag folgt nach letzten Schauern eine rasche Wetterbesserung, das Wochenende bringt bereits wieder meist sonniges und mit 25 bis 27 Grad am Samstag sowie rund 30 Grad am Sonntag sommerliches bzw. hochsommerliches warmes Wetter, das Gewitterrisiko ist nur in den Bergen und am Sonntag etwas erhöht.