Staatsanwaltschaft Offenburg

Heimlich gemachtes Foto von Michael Schumacher im Krankenbett aufgetaucht

Heimlich gemachtes Foto von Schumacher aufgetaucht – geknipst wurde es in der Schweiz.

Heimlich gemachtes Foto von Schumacher aufgetaucht – geknipst wurde es in der Schweiz.

Ein Unbekannter hat heimlich ein Foto von Michael Schumacher an seinem Wohnort im waadtländischen Gland geschossen und dieses verschiedenen Verlagshäusern angeboten. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Rund drei Jahre ist es her, dass sich Michael Schumacher beim Skifahren im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hat. Wenig ist seither über den Gesundheitszustand des siebenfachen Formel-1-Weltmeisters durchgesickert, der Ex-Rennfahrer wird von seiner Familie weitestgehend von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Momentan erholt sich Schumacher in seinem Haus im waadtländischen Gland. 

Heimlich gemachtes Foto aufgetaucht

Genau dort soll nun jemand heimlich ein Foto von Michael Schumacher gemacht haben und dieses für eine Million Euro verschiedenen Verlagshäusern angeboten haben. Dies berichtet das RTL-Portal «vip.de». Die Staatsanwaltschaft Offenburg bestätigt gegenüber RTL, dass Ermittlungen aufgenommen wurden. 

«Eine unbekannte Person hat Verlagsredaktionen heimlich hergestellte Fotoaufnahmen von Michael Schumacher gegen hohe Geldbeträge zur Veröffentlichung angeboten», so die Staatsanwaltschaft.

Gemäss einer Verlagsmitarbeiterin sei das Foto aus nächster Nähe gemacht worden und zeige Michael Schumacher im Krankenbett. Das Foto verletze Michael Schumachers «höchstpersönlichen Lebensbereich», so die Staatsanwaltschaft in Offenburg.

Gesundheitszustand soll weiter privat bleiben

Erst am Samstag hatte Schumachers Managerin Sabine Kehm betont, dass die Familie den Gesundheitszustand des Ex-Rennfahrers privat halten möchte. «Michaels Gesundheit ist kein öffentliches Thema, und daher werden wir uns weiterhin dazu nicht äussern. Schon allein deswegen, weil wir die Privatsphäre von Michael so weit wie möglich schützen müssen», sagte sie.

Weiter meinte Kehm: «Wir sind uns bewusst, dass das für manche Menschen schwierig zu verstehen ist, aber wir tun das in vollkommener Übereinstimmung mit Michaels Haltung und können uns nur für das Verständnis bedanken.» (cma)

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