Die Tierschützer raten daher: "Lassen Sie Ihr Tier in dieser Nacht nicht alleine!" Damit die Angst nicht gar zu gross wird, sei es am besten, den Raum abzudunkeln und Radio oder Fernseher einzuschalten, um sich so gut es geht nach aussen abzuschirmen, heisst es in der Mitteilung.

Freigänger-Katzen sollten zuhause bleiben. Denn die Gefahr ist zu gross, dass sie durch den Lärm aufgeschreckt werden und in Panik weit weg laufen.

Besonders schwer haben es am 1. August jedoch die Hunde. Das Gassigehen sollte früh am Abend zum letzten Mal erledigt werden, damit der Hund nicht ausgerechnet während der lautesten Zeit nach draussen muss, raten die Tierschützer.

Angst nicht durch falsches Verhalten verstärken

Manche Hunde verkriechen sich zitternd unter dem Tisch. Dann ist es wichtig, die ängstlichen Tiere nicht zu trösten. Denn damit wird die Unsicherheit nur noch verstärkt, wie es in der Mitteilung heisst. Am besten ignoriert der Hundehalter das furchtsame Verhalten und strahlt möglichst grosse Gelassenheit aus.

Hilfreich kann es auch sein, besondere Leckerlis bereitzuhalten, damit der Hund den Lärm mit etwas Positivem verbindet. Doch dabei ist darauf zu achten, dass die Belohnung im richtigen Moment erfolgt, damit nicht die Angst verstärkt wird.

Beruhigungsmittel sollten laut Vier Pfoten nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Längerfristig können Hunde auch auf laute Geräusche wie Feuerwerk vorbereitet werden, beispielsweise mit Hilfe eines Hundetrainers. Ausserdem gibt es im Internet oder auf CD spezielle Desensibilisierungsprogramme. Auch dabei kommt es jedoch auf die richtige Anwendung an.

Wer sowohl den eigenen Tieren als auch Wildtieren eine möglichst stressfreie Nacht ermöglichen will, sollte selbst auf Feuerwerk und Raketen verzichten, wie die Tierschutzorganisation schreibt.