Viele Regionen der Schweiz wurden in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag von schweren Gewittern mit Starkregen, Hagelschauern und Sturmböen heimgesucht. Das Sturmtief kam aus Südwesten und bewegte sich in nordöstliche Richtung.  

Der Wetterdienst «meteonews» hat eine Wetterwarnung herausgegeben. Es müsse in der Nacht und am Sonntag mit heftigen Regengüssen und Gewittern gerechnet werden. Durch die kräftigen Schauer sei auch die Gefahr für Aquaplaning auf den Strassen erhöht.

Im Berner Jura und Berner Seeland fiel als Folge davon bei mehreren tausend Haushalten in mehreren Gemeinden für kurze Zeit der Strom aus. Kurz nach Mitternacht war die Störung wieder behoben.

Verletzte in Deutschland und Frankreich

Heftige Gewitter wüten derzeit auch in Deutschland und Frankreich. 46 Menschen wurden am Samstag bei Blitzeinschlägen verletzt. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Kinder.

Buchstäblich aus heiterem Himmel schlug ein Blitz auf einem Fussballplatz im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz ein – insgesamt 35 Menschen wurden ins Spital gebracht. Drei Erwachsene erlitten beim Unglück in Hoppstätten schwere Verletzungen.

Darunter ist der Schiedsrichter des Spiels, der nach Polizeiangaben direkt vom Blitz getroffen wurde. Zeugen begannen sofort mit Wiederbelebungsmassnahmen. 30 Kinder im Alter von neun bis elf Jahren und zwei weitere Erwachsene hatten auffällige Herzfunktionen und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie gelten als leicht verletzt. (sda/luk)