Schweiz

Grünliberale ziehen mit Katrin Cometta auf Kosten der Freisinnigen im Winterthurer Stadtrat ein

Katrin Cometta mobilisierte über 2000 Stimmen mehr als ihr Gegner Urs Hofer (Symbolbild).

Katrin Cometta mobilisierte über 2000 Stimmen mehr als ihr Gegner Urs Hofer (Symbolbild).

Die FDP ist im Winterthurer Stadtrat nur noch mit einem Sitz vertreten. Beim Rennen um die Nachfolge von Barbara Günthard-Maier zog ihr Kandidat Urs Hofer den Kürzeren.

(wap) Katrin Cometta wurde am Sonntag mit 12'125 Stimmen in den Stadtrat von Winterthur gewählt. Ihr Gegenkandidat Urs Hofer von der FDP machte nur 9620 Stimmen. Damit übernimmt eine Grünliberale die Nachfolge der FDP-Stadträtin Barbara Günthard-Meier und die FDP ist im Stadtrat nur noch mit einem Sitz vertreten. Cometta ist ein grünliberales Urgestein und wirkte als erste Präsidentin der grünliberalen Schweiz. Vor ihrer Wahl in den Zürcher Grossen Rat war sie neun Jahre lang im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur. Beruflich ist Cometta in leitender Funktion bei einer im Sozialbereich tätigen Firma engagiert.

Bei dem Urnengang vom Sonntag wurde auch über den Ausbau der schulischen Sozialarbeit in Winterthur abgestimmt. Die Vorlage wurde mit 74,7 Prozent Ja-Stimmen angenommen.

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