Wahlen 2019

Grünliberale wollen bei den Wahlen zur früheren Stärke zurückkehren

Will mit seiner Partei zur alten Stärke zurückfinden: Grünliberalen-Chef Jürg Grossen. (Archivbild)

Will mit seiner Partei zur alten Stärke zurückfinden: Grünliberalen-Chef Jürg Grossen. (Archivbild)

Die Grünliberalen wollen bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst drei bis fünf Nationalratssitze dazugewinnen. Dieses Ziel hat Parteipräsident Jürg Grossen in einem Interview formuliert.

Heute sitzt die Partei mit sieben Personen im Nationalrat, nachdem sie 2015 bei den letzten Wahlen fünf ihrer Deputierten eingebüsst hatte. Mit den angestrebten Sitzgewinnen soll die Partei zur Stärke in der letzten Legislatur von 2011 bis 2015 zurückkehren, wie der 49-jährige Berner Nationalrat in einem Interview mit dem "Blick" vom Samstag sagte.

Dazu müssten für die GLP wichtige Themen wie etwa Umwelt, Europa oder Wirtschaft im Wahljahr auch tatsächlich breit diskutiert werden, sagte der Grünliberalen-Chef. Entscheidend sei, dass die Mitte gestärkt und die Polparteien geschwächt würden. Er attackierte im Interview sogleich SVP und SP als Parteien des "Stillstands". Die SP kritisierte er als "stockkonservativ" bei Themen wie der Digitalisierung und der Anpassung des Arbeitsrechts.

Bei den Ständeratswahlen würden die Grünliberalen nach dem Ausscheiden bei den letzten Wahlen in diversen Kantonen mit Kandidatinnen und Kandidaten wieder antreten, kündigte Parteichef Grossen an. "Aber ja, es wird schwierig sein, einen Sitz zu ergattern. Aber wir versuchen es und sind bereit."

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