Möbelhaus

Grünes Licht nach Jahren der Verzögerung für IKEA-Filiale Vernier

Beginn der Bauarbeiten im April (Archiv)

Beginn der Bauarbeiten im April (Archiv)

Nach über fünf Jahren Verzögerungen ist der Weg definitiv frei für den Bau des 8. IKEA-Möbelhauses in der Schweiz. Die letzten Einsprachen sind vom Tisch. Noch im Jahr 2010 will IKEA in Vernier GE für 100 Mio. Fr. eine neue Filiale mit 220 Angestellten eröffnen.

Wie IKEA Schweiz mitteilte, erteilte die Baurekurskommission des Kantons Genf dem Projekt vor 30 Tagen grünes Licht. Gegen diesen Entscheid ging keine Einsprache ein, so dass die bereits im April aufgenommenen Bauarbeiten ohne weitere Verzögerung fortgesetzt werden können.

Der Widerstand gegen den Bau war hartnäckig. Pläne für den Bau einer Genfer Filiale hegt IKEA schon mehr als zehn Jahre. Als die Planung in Vernier vor fünf Jahren immer konkreter wurden, hagelte es Einsprachen, die teilweise bis vor Bundesgericht gingen. Die Einsprecher, darunter etwa der Verein Interessengemeinschaft Vernier Village (AIVV), störten sich insbesondere am zu erwartenden Verkehrsaufkommen.

IKEA, die Gemeinde und der Kanton haben den Anliegen Rechnung getragen. Die 31'000 Quadratmeter grosse Filiale erhält unter anderem einen eigenen Bahnanschluss für die Anlieferung und ist mit dem öffentlichen Verkehr (Tram und Bus) gut erschlossen.

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