Aargau

Grossrat will mehr Halteplätze für Fahrende

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Der Kanton Aargau will den Mangel an Halteplätzen für Schweizer Fahrende beheben. Das Kantonsparlament hat gegen die Stimmen der SVP-Fraktion neben den fünf bestehenden drei neue Plätze im kantonalen Richtplan verankert.

Der Mangel an Halteplätzen entspreche einer Notlage, betonten die Befürworter. Die geplanten Plätze würden einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Spannungen zwischen Fahrenden und Sesshaften leisten. Einzig die SVP lehne ein Ausbau des Angebots ab.

Der Grosse Rat verankerte mit 76 gegen 44 Stimmen die bestehenden Halteplätze in Aarau, Kaiseraugst, Spreitenbach, Windisch und Zofingen im Richtplan, der für die Behörden verbindlich ist. Die Standorte der drei neuen Halte- und Durchgangsplätze sind noch nicht festgelegt.

Vor drei Jahren hatte der Grosse Rat einen Kredit von 2,1 Millionen Franken bewilligt, um Stand- und Durchgangsplätze für Fahrende einzurichten. Das Parlament beschloss damals, dass die Plätze in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden müssen. (SDA)

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