Davos

Greta wandert ans WEF – Bündner Regierung bewilligt Demo unter Auflagen

Klimawanderung zum WEF nur bis Klosters bewilligt - Initianten planen Skitour nach Davos

Klimawanderung zum WEF nur bis Klosters bewilligt – die Initianten reagieren enttäuscht und planen eine Skitour nach Davos.

Die dreitägige Winterwanderung der WEF-Gegner von Landquart bis Davos kann mit gewissen Einschränkungen stattfinden. Die Bündner Regierung hat das Gesuch unter Auflagen bewilligt.

Mehrere hundert Aktivisten wollen im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums WEF im bündnerischen Davos eine «Winterwanderung für Klimagerechtigkeit» durchführen. Mitlaufen soll auch die schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg. Der Bündner Regierung bereitete das Vorhaben in den letzten Tagen Kopfzerbrechen. Am Mittwoch teilte sie nun mit, dass die Protestaktion unter Auflagen bewilligt wird.

Am letzten Tag dürfen die Aktivisten die Kantonsstrasse zwischen Klosters bis Davos nicht für eine Wanderung benutzen. Die Bündner Regierung macht sicherheitstechnische Gründe geltend. Die Kantonsstrasse sei die einzige Verbindung und fungiere auch als Rettungsachse. Zudem müsse mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

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Die Organisation Strike WEF nehme den Entscheid der Bündner Regierung zur Kenntnis, wie sie in einer ersten Stellungnahme schreibt. Wenig Verständnis haben sie dafür, dass am dritten Tag zwischen Klosters und Davos der motorisierte Verkehr an das WEF Vorrang geniesst. Es sei erstaunlich, dass es in Davos Platz habe für 3000 WEF-Teilnehmer, aber nur für 300 Demonstranten.

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Nach der Pressekonferenz ging die Umweltaktivistin Greta Thunberg - verfolgt und umringt von zahlreichen Kameras - die Strasse entlang zu einer Kreuzung, um dort mit Schweizer Schülern einen Sitzstreik zu machen. Rund 50 Jugendliche haben sich zu ihr gesellt, und das nicht nur aus Davos. Da wurde Greta Thunberg nicht nur x-fach abgelichtet und pausenlos gefilmt, sondern auch von den anderen Jugendlichen neugierig beäugt.

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