Schweiz

Greenpeace will Abholzung des Regenwalds bremsen — und den Fleischkonsum stoppen

Greenpeace-Aktivisten haben sich als Schweine verkleidet. Sie reichten heute eine Petition gegen den Fleischkonsum ein.

Greenpeace-Aktivisten haben sich als Schweine verkleidet. Sie reichten heute eine Petition gegen den Fleischkonsum ein.

Aktivisten der Organisation Greenpeace haben eine Petition eingereicht, um den Import von umweltzerstörendem Futtermittel und Fleisch zu stoppen. Sie taten dies als Schweine verkleidet.

(sku) Die Coronakrise hat laut Greenpeace den unkontrollierten Raubbau gefördert. Wie die Organisation am Montag schreibt, ist die weltweite Entwaldung im März um 150 Prozent höher ausgefallen als in den Vergleichsmonaten der Jahre 2017 bis 2019. Der Haupttreiber für die Abholzung sei der Hunger nach Fleisch, der Anbau von grossflächigen Futtermittel-Monokulturen und Weideflächen. Die verantwortlichen Konzerne lieferten ihre Ware in die weite Welt hinaus. Auch in die Schweiz.

Denn laut Greenpeace ist die Schweizer Landwirtschaft nicht imstande, die Nutztiere mit eigenen Ressourcen zu ernähren. Sie braucht grosse Unterstützung aus dem Ausland. Die Schweiz habe im Jahresdurchschnitt mehr als die Hälfte des Kraftfutters importiert.

Um den Import von umweltzerstörendem Futtermittel und Fleisch zu stoppen, hat Greenpeace heute in Bern eine Petition mit 33'287 Unterschriften eingereicht. Die Umweltschützer fordern, dass die Menge an tierischen Produkten in der Ernährung reduziert wird. Die Organisation macht in ihrem Schreiben zudem darauf aufmerksam, dass heute die «World Meat Free Week» – die fleischfreie Woche – startet, die jährlich im Juni stattfindet.

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