Kantonale Abstimmung GR

Graubünden verwirft Olympia-Kandidatur

Schwere Niederlage:  Der Bündner Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini wollte mit Olympischen Spielen die Wirtschaft ankurbeln.

Schwere Niederlage: Der Bündner Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini wollte mit Olympischen Spielen die Wirtschaft ankurbeln.

In Graubünden ist ein Kredit von 25 Millionen Franken für eine Kandidatur zur Durchführung Olympischer Winterspiele 2026 mit 60,09 Prozent verworfen worden. Die Stimmbeteiligung betrug 50,90 Prozent.

Das Bündner Stimmvolk hat zum zweiten Mal innert vier Jahren eine Kandidatur zur Veranstaltung Olympischer Winterspiele an der Urne verworfen. Die Ablehnung für die Spiele 2026 erfolgte mit 41'633 zu 27'648 Stimmen und war damit höher als vor vier Jahren. Damals belief sich der Nein-Anteil auf 52,6 Prozent.

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Das Nein des Bündner Volkes zur Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 ist auch unter den Athleten in St. Moritz ein Thema. Die Davoserin Jasmine Flury zeigte sich sehr enttäuscht.

Die erneute Bewerbung für die Spiele 2026 kam aus Wirtschaftskreisen, von der Regierung, vom Bündner Parlament und allen bürgerlichen Parteien, unterstützt von den regionalen Medien. Gegen die Vorlage angetreten war vor allem die SP. Auch die Grünen lehnten die Kandidatur ab.

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Das Bündner Stimmvolk verwirft zum zweiten Mal innert vier Jahren eine Kandidatur für die Durchführung Olympischer Winterspiele. 60 Prozent sagen Nein zu einem Kredit von 25 Millionen Franken. Olympia-Gegner Jon Pult (Präsident SP Graubünden) nimmt im Interview zum Abstimmungsresultat Stellung.

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