Die Glückskette unterstützt mit sechs Millionen Franken derzeit 13 Projekte, die von sechs Partnerhilfswerken geleitet werden. Es sind dies die Heilsarmee, Caritas, das Schweizerische Rote Kreuz, das Hilfswerk der evangelischen Kirchen (HEKS), das Schweizerische Arbeiterhilfswerk (SAH) und Terre des hommes - Kinderhilfe, wie die Glückskette am Donnerstag mitteilte.

In den südlichen Gebieten Pakistans habe sich das Wasser noch immer nicht überall vollständig zurückgezogen. Immer noch lebten dort viele Menschen in Lagern. Deshalb liege der Schwerpunkt der Hilfe im Moment in diesen Gebieten. Im Norden hingegen konnten laut Glückskette viele Betroffene wieder in ihre Dörfer zurückkehren. Die Projekte hier fokussieren deshalb auf die Rückkehrhilfe.

Provisorische Unterkünfte

Die Grundbedürfnisse werden durch das Verteilen von Soforthilfegütern wie Trinkwasser, Nahrungsmittel, Hygieneartikel, Kochutensilien oder Schulmaterial gedeckt, wie es im Communiqué weiter heisst. Weil es in einigen Regionen während des herannahenden Winters sehr kalt werden kann, werden dort auch provisorische Unterkünfte gebaut und warme Kleider verteilt.

Weitere Projekte werden zurzeit geprüft. Die Partner-Hilfswerke der Glückskette, die bereits vor der Katastrophe vor Ort tätig waren, werden sich in den nächsten Jahre auf die Rehabilitation und den Wiederaufbau konzentrieren. Damit soll den Betroffenen die Rückkehr in ein normales Leben erleichtert werden.

Spenden sind weiterhin auf das Postkonto 10-15 000-6 (Vermerk Überschwemmungen Asien) oder online möglich. Einzahlungsscheine der Glückskette liegen in jeder Poststelle auf.