Dänemark

Gleichberechtigung im dänischen Königshaus ist kein Volksbedürfnis

Dänisches Prinzenpaar (Archiv)

Dänisches Prinzenpaar (Archiv)

Die dänische Volksabstimmung über die Gleichberechtigung von Prinzen und Prinzessinnen bei der Thronfolge droht nach Umfragen zu scheitern. Drei Tage vor der Abstimmung am Sonntag wollen 23,6 Prozent mit Nein oder ungültig zu der von der Regierung gewünschten Gesetzesänderung stimmen.

Dies ergab eine Umfrage des Megafon-Institutes. Gleichzeitig wird eine Stimmbeteiligung von unter 50 Prozent erwartet, wie die Zeitung "Politiken" berichtete. Damit würde alles in allem die vorgeschriebene Mehrheit von 40 Prozent der stimmberechtigten vier Millionen Dänen nicht erreicht.

Bisher ist im Gesetz der Vorrang männlicher Thronerben vorgeschrieben. Eine Änderung würde nichts am ersten Platz in der Thronfolge für Kronprinz Frederik (41) und dem zweiten für dessen erstes Kind, Prinz Christian (3) ändern.

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