Bastien Girod, Ständeratskandidat der Grünen Partei und Zürcher Nationalrat, erlebt zurzeit einen Shitstorm. Am Freitagmorgen veröffentlichte Girod einen Tweet, in dem er versuchte, mit dem Germanwings-Flugzeugabsturz für den Atomausstieg zu werben.

Girod_Tweet

Die Antworten folgen prompt: Es hagelt kritische Tweets von Usern – vor allem auch aus dem bürgerlichen Lager. FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen etwa schreibt: «Pietätlos, einfach voll daneben, Bastien!»

Auch Philippe Tschopp, Vizepräsident der BDP Aargau, kommentierte Girods Aussage mit: «Ein absoluter Fail.» Andere finden den Tweet einfach nur «bescheuert».

Girod selbst sieht jedoch keinen Grund für Kritik. Gegenüber «watson.ch» erklärte Girod, Politiker sollten auch aus Unglücksfällen lernen können.

«Die Schweiz hat sich bisher vor der Diskussion rund um die Sicherheitsgefahren von Flugzeugabstürzen bei AKWs gedrückt. Diese Diskussion müssen wir führen.» (nch)