Für die Zulassung der riesigen Lastwagen sind nur 16 Prozent der Befragten. Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich: Im Tessin sprachen sich 87 Prozent gegen die Mega-Trucks aus, in der Deutschschweiz 84 Prozent, in der Romandie hingegen bloss 68 Prozent.

Etwas mehr Gnade finden die Lastwagen, wenn sie nur auf den Autobahnen A1 und A2 verkehren dürften, die Ablehnung ist aber immer noch deutlich. Wichtigste Gründe gegen die Gigaliner sind die zusätzlichen Strassen-Unterhaltskosten, die Konkurrenz zum Bahntransport, die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer und die zusätzliche Umweltbelastung.

Die EU prüft zur Zeit die flächendeckende Zulassung von 60-Tönnern, was auch die Schweiz unter Druck setzen dürfte. Verschiedene Kantone wie auch die Verkehrskommission des Nationalrats haben sich bereits gegen die Gigaliner ausgesprochen und fordern vom Bundesrat frühzeitig Strategien.

Sogar der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG spricht sich gegen Gigaliner aus. Für die Umfrage hat das Link-Institut im Auftrag der Alpen-Initiative über 1200 Frauen und Männer im Alter zwischen 15 und 74 Jahren befragt.