Giezendanner

Giezendanner will nicht - weil es seine Partnerin nicht erlaubt

Ständerat Filippo Lombardi (CVP-TI), Nationalrat Jacques Bourgeois (FDP-FR), Nationalrat Walter Glur (SVP-AG) und Nationalrat Ulrich Giezendanner (SVP-AG) (v.l.)

Ständerat Filippo Lombardi (CVP-TI), Nationalrat Jacques Bourgeois (FDP-FR), Nationalrat Walter Glur (SVP-AG) und Nationalrat Ulrich Giezendanner (SVP-AG) (v.l.)

SVP-Nationalrat Ueli Giezendanner verzichtet auf eine Bundesratskandidatur. Warum? Sein Transportunternehmen und seine Frau erlauben es ihm nicht.

Zwei Wochen lang wurde der Aargauer SVP-Nationalrat als möglicher Bundesratskandidat der SVP gehandelt. Nun macht der Rothrister Transport-Unternehmer einen Rückzieher. «Ich stehe nicht auf der Fünfer-Lister der SVP», erklärt Giezendanner in der Sendung «Duell Aktuell» von Tele M1.

Lässt die SVP die Katze heute aus dem Sack?

Für seinen Rückzieher macht der SVP-Haudegen zwei Gründe geltend. Zum einen wolle seine Frau nicht, dass er kandidiere. Zum anderen wolle er sein Unternehmen mit seinen beiden Söhnen nicht im Stich lassen. Wen die SVP nun portieren will, ist weiter offen. Die Meldefrist für mögliche Kandidaten läuft heute Nachmittag ab. SVP-Chef Toni Brunner will laut eigener Aussage fünf Kandidaten präsentieren.

Giezendanner selbst wird weiter in Bern bleiben. Bereits seit längerem steht fest, dass er 2011 für Maximilian Reimann in den Ständerat wechseln soll. (rsn)

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