Sozialversicherungen

Gewerkschafts-Kongress zur «Verteidigung der Renten»

Auch Paul Rechsteiner (l) und Ruth Dreifuss nahmen am Kongress teil (Archiv)

Auch Paul Rechsteiner (l) und Ruth Dreifuss nahmen am Kongress teil (Archiv)

Gut 300 Personen haben am Mittwoch auf Einladung der Gewerkschaften am Kongress zur «Verteidigung der Renten» in Gossau teilgenommen. Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und SP-Nationalrat Paul Rechsteiner warnten vor Verschlechterungen bei AHV und Pensionskassen.

Die Tagungsteilnehmer verabschiedeten eine Resolution: Die Turbulenzen an den Finanzmärkten und der starke Franken dürften nicht zum Anlass genommen werden, um die Renten der Pensionskassen und der AHV zu schmälern, heisst es darin.

Die AHV-Renten seien weiterhin regelmässig der Teuerung und der Lohnentwicklung anzupassen. Die AHV müsse gestärkt und ihre Leistungen ausgebaut werden. Nur so könne sie ihrem Kernauftrag gerecht werden, der Bevölkerung im Alter den Lebensstandard zu sichern.

Alt Bundesrätin Ruth Dreifuss und der St. Galler Nationalrat und Ständerats-Kandidat Paul Rechsteiner befürchteten, dass das Thema Renten in den kommenden Jahren politisch noch stärker ins Zentrum rücken könnte.

Kritisch erwähnt wurde etwa ein Vorstoss des St. Galler CVP-Ständerats Eugen David, der den Teuerungsausgleich bei der AHV in Frage stelle. Die Gewerkschaften müssten hier Gegensteuer geben.

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