Schweiz

Gewerkschaft begrüsst Vorstoss des Ständerats für Medien-Hilfspaket

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen KVF des Ständerats will die Schweizer Medien in der Coronakrise finanziell unterstützen. (Symbolbild)

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen KVF des Ständerats will die Schweizer Medien in der Coronakrise finanziell unterstützen. (Symbolbild)

Die Forderung der ständerätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen KVF nach Überbrückungshilfen für Schweizer Medien stösst bei der Gewerkschaft Syndicom auf ein positives Echo.

(dpo) Die Mediengewerkschaft Syndicom begrüsst zwei Motionen der KVF des Ständerats zur Unterstützung der Schweizer Medien in der Coronakrise. Es sei erfreulich, dass die Ständeräte den dringenden Handlungsbedarf erkannt hätten, erklärt Stephanie Vonarburg, Vizepräsidentin der Gewerkschaft in einem Communiqué am Freitag: «Mit ihrer Motion nimmt die Kommission drei von vier Anliegen auf, die Syndicom mit weiteren Branchenorganisationen Anfang Woche deponiert hat.»

Eine der ständerätlichen Motionen sieht unter anderem vor, dass die Medien bei den Zustellungskosten von Zeitungen und Zeitschriften entlastet werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass sie für das Geschäftsjahr 2020 keine Dividende ausbezahlen. Diese Auflage müsse zukünftig für alle Arten von Medienförderung gelten, fordert die Gewerkschaft. «Öffentliche Gelder für die Medienförderung dürften nicht in Dividenden für Aktionäre abfliessen», heisst es im Communiqué.

Weiter fordert Syndicom, dass die Onlinemedien massiver gefördert werden müssen. Ausser bei den SDA-Tarifen würden diese mit der aktuellen Überbrückungshilfe kaum unterstützt.

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