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Gewerbler kriegen ihren Erwerbsersatz auch dann, wenn ihre Geschäfte wieder offen sind

Besitzer von Coiffeursalons dürfen ihre Geschäfte am 27. April wieder aufnehmen, erhalten aber dennoch bis am 16. Mai Erwerbsersatz vom Bund.

Besitzer von Coiffeursalons dürfen ihre Geschäfte am 27. April wieder aufnehmen, erhalten aber dennoch bis am 16. Mai Erwerbsersatz vom Bund.

Der Bundesrat verlängert den Anspruch auf Erwerbsersatz für Selbständigerwerbende. Die Verordnung sah ursprünglich vor, dass das Geld nur fliesst, solange der Betrieb geschlossen ist.

(wap) Die einen dürfen am 27. April wieder, die anderen erst am 11. Mai: Vielen Gewerbebetrieben steht die Rückkehr zur Normalität bevor. Noch ist aber nicht klar, ob die Kunden mitziehen und das Geschäft gleich wieder läuft wie vorher. Deshalb greift der Bund den Gewerbetreibenden ein weiteres Mal unter die Arme: Der ursprünglich auf die Zeit der Zwangsschliessung befristete Erwerbsersatz wird verlängert. Wer sein Geschäft am 27. April oder am 11. Mai öffnen kann, wird auf jeden Fall bis am 16. Mai alimentiert. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

Die Landesregierung argumentiert dabei damit, dass mittlerweile auch Selbständige, die nur indirekt von der Krise betroffen sind, Erwerbsersatz erhalten, und zwar bis am 16. Mai. Die Geschäftsinhaber seien in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung in einer ähnlichen Lage wie nicht direkt betroffene Kleinunternehmer.

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