TV-Gebühren

Gewerbeverbands-Chef droht mit Referendum gegen Billag-Reform

Der Chef des Gewerbeverbandes droht mit Referendum gegen Billag-Reform (Symbolbild).

Der Chef des Gewerbeverbandes droht mit Referendum gegen Billag-Reform (Symbolbild).

Ab 2017 sollen alle eine Rechnung der Billag erhalten, auch jene, die nie Radio hören oder fernsehen. Das stört den mächtigen Schweizerischen Gewerbeverband. Hans-Ulrich Bigler droht mit dem Referendum, wenn der Entscheid nicht korrigiert wird.

Die heutige geräteabhängige Radio- und TV-Gebühr soll abgeschafft werden. Ab 2017 bekommen nach dem Willen des Nationalrats alle von der Billag eine Rechnung – auch jene, die nie fernsehen oder Radio hören.

Gewerbeverbands-Direktor Hans-Ulrich Bigler droht im «SonntagsBlick» mit dem Referendum gegen die Vorlage: «Wenn der Ständerat sie nicht noch korrigiert, werde ich ernsthaft überlegen, dem Vorstand ein Referendum vorzuschlagen», sagt er.

Medienminister Leuthard gaukle dem Volk vor, dass Arbeitnehmer weniger zu bezahlen hätten, sagt Bigler. «Mit dem Trick, Firmen dazwischen zu schieben, ist aber das Gegenteil der Fall. Alle zahlen mehr.» Kleinbetriebe und deren Mitarbeiter würden gleich zweimal zur Kasse gebeten. «Mit dieser Abzocker-Vorlage wird die KMU-Wirtschaft massiv benachteiligt.»

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